Tagebuch
Skipper Dirk auf SpitzbergenDie Pejuca liegt nun wieder in Lauterbach sicher vertäut und leckt ihre Wunden. Die letzten Tage im Sturm hat ihr ziemlich zugesetzt. Alles in allem blieb es jedoch bei Sachschäden wie Kratzern und Segelrissen, was ja auch kein Wunder ist bei solch einem Gewaltigen Törn. Im Moment wird sie von der Fa. Goor wieder good in shape gebracht um wieder auf Reisen zu gehen. Wir danken allen die diesen Segeltörn der Superlative möglich gemacht haben insbesondere den Skippern die zum Teil fast Unmenschliches geleistet haben. Dieser Segeltörn wird so schnell wohl nicht mehr stattfinden. Zu groß ist der Aufwand. Wir suchen stattdessen wieder neue Ziele gemäß der alten Regel von Seeleuten (sind sie auf See haben sie Heimweh. Sind sie an Land haben sie Fernweh) Euer Dirk Marquardt Skipper auf der Etappe Trondheim Longyearbyen und Organisator dieser Reise.
Damit schließe ich das Tagebuch der Pejuca, das Tagebuch
einer langen und erlebnisreichen Reise für die einzelnen
Mannschaften und das Schiff.
Karl-Heinz Kraft Skipper der letzten aber Stürmischten
Etappe der Pejuca.
Pejuca, 5. September 2009
Aufbruch zur
letzten Etappe. Um 10:15 verlassen wir Sassnitz, haben dann wieder
kräftigen Wind und eine kurze unangenehme Welle genau gegen uns. Wir
legen die letzten 33 Seemeilen unter Maschine zurück und erreichen
pünktlich um 17 Uhr Lauterbach, Ausgangsort der langen Reise der Pejuca.
Dort warten schon Carsten mit Familie und Dirk auf uns und
nehmen uns freudig in Empfang.
5 Segeltage (besser "Motortage") und 293 sm liegen hinter
uns seit Göteborg. Es waren 5 schöne, aber anstrengende Tage.
Pejuca,
3. - 4. September 2009
Wir legen um 10 Uhr von Torekov ab und können dann für zwei Stunden
unter Genua Richtung Öresund segeln. Die Einfahrt in die Meerenge
zwischen Helsingborg und Helsingör ist begleitet von regem
Fährverkehr, das AIS leistet mal wieder hervorragende Dienste. Gegen 15
Uhr beginnt der Luftdruck zu fallen, um 16 Uhr sind es bereits 1,9 hpa
weniger. Die weitere Entwicklung ist wie im Lehrbuch:
innerhalb von 3 Stunden fällt der Luftdruck um 5,7 hpa!!! Und der Wind
frischt langsam aber stetig auf. Gegen 21 Uhr erreichen wir die
Hafeneinfahrt von Malmö, doch entscheiden wir gemeinsam, bei
inzwischen ca. 7 Bft auflandigem Wind, heftiger Welle und Nacht nicht in
den Hafen einzulaufen, sondern auf See zu bleiben und Richtung Rügen
weiterzufahren. Der Wind frischt im Laufe der Nacht bis
zu 40 kn auf. Unter der großen Sundbrücke erreichen wir gegen Wind und
Strom gerademal noch 1,7 kn FÜG. Je weiter wir nach Süden gelangen, je
höher und auch steiler wird die Welle, die typische
Ostseewelle: Höhe gut 4 Meter, aber sehr kurzer Abstand zwischen
den Wellen. So manche Welle läuft einfach über das ganze Schiff hinweg
und setzt das Cockpit unter Wasser. Wer gerade am Steuer
steht wird kräftig geduscht. So geht es die Nacht und den ganzen
Tag hindurch. Gegen 16 Uhr ist Rügen in Sicht - endlich. Wir
beschließen bis Sassnitz zu fahren und erreichen den Hafen
gegen 21:30 Uhr - nach rund 36 Stunden auf See und 151 Seemeilen, die
hinter uns liegen.
Torekov, 2.9.2009
Nach 65sm Gegenwind liegen wir seit 21:30 Uhr im Hafen von Torekov, etwa 25sm nördlich Helsingborg. Eine kurze Strecke konnten wir segeln bei ca. 5 - 6 Bft aus SSW. Wir sind zufrieden mit dem Tagesweg, der hinter uns liegt. Martin hat schon das Abendessen vorbereitet, während wir die letzten Meilen zum Hafen durch ruhiges Wasser fuhren. Morgen möchten wir mindestens bis Malmö gelangen, um uns dann am Freitag auf den langen Weg nach Rügen zu machen.

Pejuca – 01.09.2009
Wir verlassen Göteborg und fahren zur nahegelegenen Tankstelle, die eigentlich um 09:00 Uhr geöffnet haben sollte – aber Fehlanzeige.
Die nachfolgende Suche einer geöffneten Tankstelle war nach 2 Stunden und 5 sm dank eines einheimischen Seglers erfolgreich.
Es wurden 200,8 Liter Diesel nachgetankt und ab gings in die Schären. Die Fahrt durch die Schären ist abwechselungsreich und navigatorisch
anspruchsvoll. Ein toller Südwind mit durchschnittlich 25 Knoten lässt uns mit Fock auf Kreuzkurs mit 7,2 Knoten Fahrt über Grund dahingleiten –
aber leider in die falsche Richtung. Da wir unter Zeitdruck stehen (die PEJUCA soll ja dieses Jahr noch in Lauterbach einlaufen!) blieb nur eines: Segel bergen
und unter Motor gegen die Dünung anstampfen. Versöhnt wurden wir mit einer schulmässigen Befeuerung aus Richt- und Leitfeuer, die uns sicher in den
Hafen von Bua (Position 57 14,4 N, 012 06,8 E) geleitet. Der Tag endet um 23:30 Uhr mit Kartoffelgemüsesuppe.
Morgen geht es weiter in Richtung Öresund.
Göteborg,
Montag 31. August
Heute ist Hafentag, Klarschiff. Die Vorgängercrew geht von Bord.
Die Nachfolgecrew bezieht das Schiff: Gisela, Bernd, Martin und Peter,
Karl-Heinz bleibt auch für die nächste Etappe an Bord. Peter
und Martin versuchen, eine alte
"norwegische" Gasflasche zurückzugeben und eine "Blaue" zu
bekommen. In Norwegen hatten wir keine Möglichkeit dazu. Morgen starten
wir dann nach Rügen, zu der letzten Etappe des Kettentörns.
Skagen,
30. August 2009
Nach kurzer Nacht geht es zur letzten Etappe nach Göteborg. Das Wetter
hat sich etwas beruhigt, die Sonne zeigt sich endlich mal wieder. Selbst
einzelne Schauer können uns nicht mehr erschrecken. So
laufen wir unter Genua mit 6 - 7 kn schnell Richtung Göteborg. Der
letzte Tag ist eine kleine Entschädigung für das, was hinter uns liegt.
Die Einfahrt nach Göteborg durch die Schären ist
beeindruckend. Die Tonnen des Südfahrwassers liegen wenige Meter neben
Felsen, die aus dem Wasser ragen. Unser Liegeplatz liegt mitten in der
Satdt, direkt neben der Oper.
Ein Törn geht zu Ende, der viele Erlebnisse und Eindrücke gebracht hat,
die bei uns allen noch lange in Erinnerung bleiben werden.
501 Seemeilen haben wir von Bergen bis Göteborg zurückgelegt. In 8 Segeltagen!
PEJUCA - wir haben Dir vertraut - Du hast uns nie im Stich gelassen!
Die Crew:
Katja, Dirk, Johannes, Rolf, Karl-Heinz
Skagerak, 28. - 29.
August 2009
Wir starten am Freitag morgens um 6:30 Uhr von Mandal zur Überquerung
des Skagerak. Der Wetterbeicht vom DWD sagte Wind von ca. 4 - 5 Bft
voraus, erst am Samstag auf 6 auffrischend. Also beschlossen
wir, an der norwegischen Küste entlang bis Höhe Lillesund zu fahren um
dann gegen Osten nach Schweden zu laufen. Windrichtung Süd bis
Südwest. Der Freitag entsprach auch den Wetterprognosen, wir
konnten unter Genua mit halbem bis raumem Wind in der Dünung gut Strecke
machen. Am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr Uhr kam die erste
Sturmwarnung über Funk: Wind bis 16 m/s - das hatten wir schon zu
dem Zeitpunkt und konnten gut damit segeln. Im Laufe des Abends und der
Nacht frischte der Wind weiter auf, und die Welle erreichte bisher nicht
gekannte Höhen. Wir hatten auf dem Weg nach Osten bis
7,5 n Fahrt und waren gegen 3 Uhr am Samstag noch 10 sm, viel
früher als geplant, an der schwedischen Küste. Die Welle von
inzwischen ca. 5 - 7m Höhe ermöglichte keine Annäherung an Land,
selbst das Drehen des Schiffes auf einen Kurs Richtung Süden erforderte
höchste Konzentration. So beschlossen wir, draußen zu bleiben und gegen
Wind und Welle Richtung Kattegat zu steuern.
Eine brechende Welle hatte einmal das Schiff erfasst, die Welle
ergoß sich über das gesamte Schiff und flutete das
Cockpit - Wasser von allen Seiten. Wir behielten
diesen Kurs bei und erreichten, völlig durchgeweicht und erschöpft, am
Samstag um 23:45 Uhr den Hafen von Skagen. Wir waren glücklich endlich
im sicheren Hafen zu liegen. Dann wurde gekocht -
es gab Spaghetti - ich galube es waren die besten, die ich jemals
gegessen habe.
Mandal,
28. August
Es ist 5 Uhr, der Wecker schüttelt uns aus dem Schlaf. Aufstehen -
kurzes Frühstück - Motorkontrolle - Bootscheck.
Heute wollen wir zu dem langen Schlag über den Skagerak starten! Erst
noch ein Stück entlang der Küste Richtung Nord-Ost, dann Kurs 90° zur
schwedischen Westküste. Die Windvorhersage mit 3 - 4 S / SW
passt ganz gut, für die Westküste Schwedens sind Winde von 4 -5 Bft
angesagt.
Wir legen um 6:30 ab und starten zur langen Reise.
Mandal,
27. August
Egersund haben wir erst um 12 Uhr verlassen. Kaum aus dem Hafen ging die
Schaukelei schon los. Anfangs konnten wir bei schönem Wind mit 3 Bft
gut segeln, Halbwindkurs durch die Dünung. Doch schon
nach 2 Stunden war der Wind wieder weg. Also wieder Segel bergen und
unter Maschine weiter durch die hohe Dünung. Auch an diesem Tag hatten
wir 66 Seemeilen hinter uns, als wir um 23 Uhr in Mandal
angelegt haben. Die Einfahrt bei Nacht in den Sund und die Flußmündung
war perfekt, durch Leuchtfeuer geführt, zu befahren. Wir hatten uns auf
das Richtfeuer am Ende der Einfahrt gefreut - zu früh.
denn das Unterfeuer war aus!
Egersund, 26. August 2009
Eine
abwechlungsreiche Küste begleitete uns auf dem Weg von Stavanger nach
Egersund. Sanft ansteigende Hänge und grüne Wiesen wechseln sich ab
mit rund gewaschenen Felsgruppen. Je weiter wir uns Egersund näherten,
je felsiger wurde die Küste wieder. In Egersund legten wir um 22
Uhr am Gaststeg an, der sich ganz hinten im Sund befindet.
Die 66 sm von Stavanger nach Egersund konnten wir teils
unter Segel, teils leider nur unter Motor bewältigen - Wind genu auf die
Nase, später erwischte uns eine lange Dünung. Für den
nächsten Tag ist die Weiterfahrt nach Mandal geplant.
25.8.2009 in Stavanger
Morgens endlich Zeit für einen kurzen Landgang bei Sonnenschein. Um 12 Uhr geht es dann weiter Richtung Stavanger, fast die Hälfte der Strecke unter Segel, bei mäßiger Welle und Wind zwischen 18 und 25 Knoten. Vor Stavanger dann gerade noch r echtzeitigvor dem nächsten Regen die Segel geborgen. Der im Handbuch beschriebene Hafen ist zwischenzeitlich Privathafen, dafür gibt es direkt beim Norsk Oljemuseum neue Gastliegeplätze. Fast gleichzeitig mit uns uns kam Rolf in Stavanger an, er wird auch bis Göteborg bleiben. Und morgen gehts weiter Richtung Egersund.
Montag 24.08.2009 In Skudenes Pos. 59° 8,9´N 005° 15,5´E
Der kleine beschauliche Hafen empfängt uns mit Ruhe und Stille nach 46abwechslungsreichen Seemeilen. Wir hatten Wind bis 30 Knoten und eine lange Dünung am Ende. Morgen gehts weiter nach Stawanger.
Sonntag
23. August Position
abends: 59° 46,74´N, 005° 30,14´E
Ein abwechslungsreicher Tag liegt hinter uns ? Segeln auf Kreuzkurs
durch die Fjorde. Berge und Felsen, die senkrecht ins Wasser abfallen.
Dazwischen bunte Boots- und Fischerhäuschen am Ufer. Petrus
war uns heute wohl gesonnen, am Vormittag ein Mix aus Sonne und Wolken,
nachmittags der Aufzug hoher Schichtwolken aber kein Regen. Nach 12
Stunden und 52 sm Tagesweg haben wir am Abend in Leirvik /
Insel STORD im Hafen festgemacht
Samstag, 22.8.2009 - Pforzheimer Zeitung
Die Pforzheimer Zeitung berichtet auf einer ganzen Seite über den Törn mit "Expeditions-Charakter".
Bergen Samstag 22.08.2009
Nach Schiffsübernahme um 12.00 Uhr haben wir auf den nächsten Regen gewartet und sind um 18.00 Uhr ausgelaufen. Der Regen unser treuer Begleiterbis zum Liegeplatz an einem Steg auf Pos. 60° 20,67´N 005° 10,9´E
So nun ist Karl Heinz dran mit seiner Crew
Früh um 3.30Uhr wird die Tide kontrolliert. Nur noch 30cm Wasser unterm Kiel > nichts wie weg. Und so kommen wir auch noch zu einer Nachtfahrt. Noch 32 sm bis nach Bergen, unserem Ziel. Diesel bunkern um 9, Frühstücken um halb 10. Karl - Heinz und seine crew stehen parat und übernehmen die PEJUCA zur Abschlußetappe.
Summe unserer Etappe von Trondheim nach Bergen = 370 sm

Freitag, 21.8.2009 Pos. 60°42,82`N 004°52,16`E
Um 6 Uhr in der Früh wird die Landleine eingeholt und der Anker gelichtet. Das Wetter hat sich beruhigt und es bläst nur noch mit 4 - 5 Windstärken aus Süd. FLORÖ erreichen wir nach 2 Stunden und bunkern Diesel. Weiter gehts durch enge Fjorde, hohe Felsen und an Engstellen durch Tidenströmung verursacht, tückische Strudel. Der Wind kommt stets von vorn, abgelenkt durch die hohen Berge. Um die Mittagszeit zeigt sich der Sognesjöen von seiner schönsten Seite: Strahlende Sonne, teilweise Regenschauer mit beeindruckenden Regenbögen sowie Lichtspiegelungen an den blanken Felsen. Jetzt ist präzise Navigation gefragt: Felsengärten tun sich auf, bizarre Formationen unglaublicher Schönheit immer wieder unterbrochen von kleinen und größeren Häusern. Um 18 Uhr sind wir auf Pos. 60°47,9` N 004°57,5`E BAKKOY / TORVNESET In der Ferne zucken Blitze, pechschwarze Wolkenwände ziehen auf. Die PEJUCA versteckt sich, nach Süden hin geschützt,in der Ankerbucht auf RADOY / MAROY. Um 20.30Uhr liegen an diesem Tag 78sm im Kielwasser.

Donnerstag 20.08.09 Pos. 61° 41,8´N 004° 58,58´E Enge Fjorde, Wasserfälle aller Orten, Ländereien wie im Algäu---einfach schön. Doch Eolo der Gott des Windes meinte es Heute nicht gut mit uns. Wechselnde Winde aus verschiedenen Richtungen. 3-43 Knoten (kein Witz) und kleine Windhosen begleiten unsere stürmische Fahrt. Nach 6 Stunden wars dann auch genug. Die Pejuca fluechtet in eine geschuetzte Ankerbucht. Anker und Landleine geben sicheren Halt. Die Folgecrews müssen sich leider noch gedulden.
Mittwoch 19.08.09 Pos. 62° 11,3´N 005° 4,65´E Wir verlassen den Fischerhafen Vartdal bei strahlendem Sonnenschein und spiegelgletter See. Der Vartdahlfjord zeigt sich von seiner traumhaft schoenen Seite. Zwischen 12 und 15 Uhr umrunden wir die große Halbinsel Stattlandet, auch die Biskaya Norwegens genannt. Steile See bis 2 m Welleund Boen bis 30 Kn. Die Insel Silda soll unter Maschine angelaufen werden. Wieder versagt die Maschine Ihren Dienst, um kurz darauf doch wiederanzuspringen. Pos. 61° 58,4´N 005° 8,48´E Kappelneset ist unser Zufluchtspier an einer Fischfabrik. Neue Dieselfilter organisiert und getauscht, Tagesziel um 4 h verfehlt.
Dienstag 18.08.09 Pos 62° 12´N 005° 25´E Der Dienstag beginnt mit Regenschauern bei gefühlten 12 Grad Lufttemperatur. Dick vermummt wird abgelegt und bei Windgeschwindigkeiten von 1,7 - 3,9 kn ist an Segeln wieder nicht zu denken. Um, die Mittagszeit klart sich alles auf und wir sehen die springenden Laches in den Fischfarmen in gleisendem Sonnenlicht. Jetzt liegen wir nach 48 Seemeilen an kleinem Schwimmsteg unter Fischern in Vartdal

16.08.2009 Kurz nach 8.00 Uhr Anker auf. Aalglatte See und keine Chance zum Segeln. Kein Mensch winkte uns zu als die Hourtigroute vorbei fuhr. nach 65 Seemeilen fiel der Anker in einer Bucht auf Sandgrund.
15.08.09 Trondheim
Konnten noch nicht los. Yachtübernahme war problemlos. Wir warten auf die Öffnung der Zugbrücke an der Hafeneinfahrt. 4 Stunden werden Wir zu einer Ankerbucht segeln wo wir unseren ersten Fisch verspeisen und die Nacht verbringen werden.

14.8. 2009 9h morgens-der letzte Schlag liegt vor uns. Heißer Kaffee los gehts gen Trondheim:-). Raus ausm Hafen, stampfen nochmals gegen 7bf bevor wir nach 1h mit 8kn unter Vorsegel in den Fjord Richtung t-heim einbiegen. Regen von allen Seiten und Formen nicht zu wenig gabs als Norw abschied-dachten wir-aber die nächste Crew hatte Sonne mitgebracht zur Übergabe am Liegeplatz und für einen schönen Tag in Trondheim als Abschied unserer Crewtörn.

13.8.2009 63° 38,7´N 009° 31,1´E (Garten)
Morgens-nun entgültig in Norw mit mehr feuchteren Anteilen angekommen :->. Der aufkommende Wind ließ nichts gutes ahnen, als wir gegen 11h ablegten. Kaum verliesen wir den Stokksund-ging der Tanz los. Nicht nur Strömung von 2kn und Dünung von vorn ließen das Boot auf den Wellen aufspringen-auch Wind mit 7bf, Böen mit 34kn waren doch eine Belastung für Crew und Boot. Segeln war leider nur kurz möglich aber "Volvo" brachte Boot und Mannschaft (mittel durchfeuchtet) ohne Ausfälle sicher nach 63° 38,7´N 009° 31,1´E (Garten) wo wir gegen 18.30h einliefen.

Mittwoch, 11.08.2009 64° 02,4´N 010° 03,7´E Stocksund.
Ein Norw. Tag begann mit kurzem Regenschauer deshalb mal kein Frühstück an Deck aber dafür 40grad heißes Duschen im Hafen-wohl eine art Norw Sekundensauna :-/. So fit für den Tag, gings los weiter in Richtung Trondheim. Nach anfänglichen Motoren nahmen wir dann wieder schönes Segeln mit 7kn auf. Mit Sonne, unter kalten Winden, vorbei an "fallenden Wasser" was tief in die Fjorde stürzt, legten wir nach einer meist stürmischen Fahrt mit Meister-landung in 64grad 02,4n 010grad 03,7e an(stocksund). Da die Fische jetzt immer fetter wurden, ließen wir sie diesmal springen und genossen mal original "Beffsnotter mit aquavit. Sehr beeindruckend das dabei erlebte Norw "temperament"(norw-schottland 4:0) und hatten somit genug innere Ruhe um diesen Tag verkraften zu können.
Heute ab 8h, den 11.8.2009 wußten wir ab dem ersten Morgenblick, daß dieser Tag als typisch Norw anfangen sollte. Unter kalten Winden und leichten D-regen konnten wir endlich uns Norw fühlen. Daß wir weiter gen Süden kamen, war an vielen faz. Brücken als auch wachsendem Verkehr bereits stark zu merken. Das Norw Wetter war aber auch der Kick für nen schönen Segelschlag von 7kn :-) ebenso der Grund, daß wir sogar Helfer engagieren mußten bei unserem bestreben die Dorschplage weiterhin "einzudämmen". schließlich ging der Tag für uns in einem kleinen Hafen mit unseren großen Eindrücken unter Sonne zu Ende.

Nach einer Nacht wo es das 1. Mal wieder spürbar für uns eine dunkle Nacht gab, machten wir uns nach einem Frühstück Knäckebrot mit Blaubeeren daran, die Dorschplage in Norw zu mildern ;-). Schweren herzens brachen wir von unserer wild-romantischen bucht auf um auch die geografische mitte Norw zu queren. Weiter gings nun für uns unter strahlendem Kaiserwetter an unzähligen "Wildlachsfarmen" und vielen bunten "Lönneberga"-Häuschen(Michel) sowie dem touri-magnet" Fels mit Loch, mmh. Schließlich suchten wir uns nach unserer heutigen Etappe in einem gemütlichen Fjord eine schöne Liegestelle aus, umgeben von springenden Fischen um den Abend/Nacht zu genießen.
Die wild Romantische Ankerbucht

10.08.2009 .Heute wird es passieren-wir queren den Polarkreis. Wach geworden durch ein bisher nicht bekanntes Klopfen, legten wir unter Norw. Niesel ab Richtung Polarkreisgrenze. Umhüllt von Nebelschwaden fuhren wir wieder in die Welt von Tag und Nacht :-(. Aber dafür kam die Sonne wieder schauen während wir an majestischen Bergen, Papageientauchern und Delfinfluken vorbeiglitten und liefen dann um 22.30h in einer wild-romantischen Bucht ein um unser Nachtquartier aufzuschlagen.
09.08.09 Fahrt von Bodö nach Süden, einer "funktionellen" Stadt mit dennoch viel Kultur und vielen lebensgenießenden(segeln) Menschen sind wir nach Diesel und Essen Bunkern heute gegen 12h wieder los. Zeit und das Gefühl dafür verläuft unter Mittsommer eben anders, wie das "open-air" hoch überm hafen was erst gegen 0.30h begann. Unterwegs zu unseren neuen Etappenziel ging es auf gleicher Höhe mit den größten Gletschern Norw., vorbei an unzähligen Schären. Dabei wurden wir durch Schiffe und schneebedeckte Gipfel daran erinnert wo wir sind trotz leicht begleideter Bootsfahrer. Endlich gegen 23.20h liefen wir in 3min nördlich des Polarkreises an einem nagelneuen-wunderschönen Steg zum Abendangeln ein.
08.08.2009 Fahrt nach Bodö 19.30h einlaufen in Bodö nach überfahren(ups) mehrerer Basstöpel und ferne(leider) fazinierende Begegnung mit blasenden und tauchenden Walen. Hier in Bodö, nun doch 3 Männer und 3 Fische :-P, wo die Männer noch Männer sind auf ihren holzschiffen und verwegen aufs meer hinaus fahren während die Frauen im Norweg. Langhaus den traditionellen Stockfisch-Schlagtanz nach uralten geheimen Ritualen tanzen. Donar meint es bisher gut und schickte keinen Regen, jedoch auch wenig paßenden wind, sodaß wir doch viel unter Maschine fuhren um stetig nach Süden zu kommen. Aber die Natur ringsum ist Kilometer für Kilometer unvergleichlich, und unsere Reise geht weiter.

67° 54,7´N 014° 49,9´E 3 männer-und (k)ein fisch ;-( , in traumhafter ankerbucht auf heikos geburtstag gebührend gefeiert

5.8.09 3 mann 1 fjord, nach 69meilen kaffeefahrt haben wir in lödingen mit lachs & wisky festgemacht

05.08.2009 Pos. Djupvagen Koord. 69° 09,76´N 018° 06,73´E.
Polarkreisimpressionen Landgang früh morgens um 07.00 Uhr



01.08.2009 Nachdem wir Petra´s Geburtstag ausgiebigst bis um 5.00 Uhr früh in einer Traumbucht gefeiert haben, sind wir erst gegen Abend wieder ausgelaufen und haben uns auf den Weg zur nächsten Bucht gemacht.
Vorraussichtliche Pos.
69° 49,8´N 019° 25,3`E
Das Wetter ist fast schon hochsommerlich warm. Wir segeln hier tatsächlich im T Shirt.
31.07.09 Pos Torsvaag
Die Crew der Pejuca hat in einem Fischercamp Sprit gebunkert. Dire Freundlichen Fischer haben der Crew einen VW Bus geliehen samt 4 Spritkanister. An der 6 kilometer entfernten Tanke gabs dann auch gleich noch Proviant. Sind schon ein freundliches Volk die Norweger.
30.07.2009 Pos. 70° 14,34´N 019° 21,71´E Festland Norwegen
Die Pejuca hat es geschafft. Alle sind Wohlbehalten um 17.30 Uhr Nördlich der Insel Helgoya in den Fjord eingelaufen. Mit dem Einlaufen hat der Himmel sein schönstes Gesicht gezeigt. Die Temperaturen sind auch wieder erträglich. Nun geht es gemütlich weiter bis Tromsö und die Crew hat ausgiebig Zeit sich zu erholen.
29.07.2009 Pos. ca. 120 Seemeilen Nördlich Festland Norwegen.
Die Crew der Pejuca hat wieder mal ein Lebenszeichen gesendet über Sattelit. Nachdem Starkwind, Nebel, Sonne und Regen sich abgewechselt haben ist die Pejuca fast wieder in der Zivilisation angekommen. Einige Crewmitglieder nehmen nun auch wieder feste Nahrung zu sich. Allen geht es soweit gut und freuen sich auf die Fjorde Norwegens. Bald gibts wieder regelmäßigere Nachrichten.
28.07.09
Wir haben die Bäreninsel an Backbord passiert. Natürlich außerhalb der Sichtweite. Im AIS sehen wir in ausreichender Entfernung einen russischen Kabelleger im Zickzack-Kurs.. Er räumt sich einen Sicherheitsabstand von 6 Sm ein, da er ein 5,5 Sm langes Kabel zieht (angeblich). Das Meer ist riesengroß, und trotzdem hat der uns irgendwann angefunkt, und uns mehr oder weniger vertrieben. Endlich hatten wir mal wieder Wind aus der richtigen Richtung, und jetzt mussten wir den Kurs ändern, um diesem manövrierbehinderten Fahrzeug auszuweichen, man glaubt es kaum!
27.07.09
Bei starkem Wind und Kreuzsee beginnt die große Überfahrt nur unter Sturmfog, mit heftigen Wellen und 4-Stunden-Schicht bei 2 Std Freiwache. Erst als das Wetter sich besserte, gingen wir in einen gemütlicheren Modus über ;-)
26.07.09 Pos. 76° 56`,47 N 015° 52,003`E
Die letzten Meilen waren sehr "sportlich" zu segeln, und so sind wir quasi zum Hornsund geflogen,
Ortszeit 00:00 Uhr Wir feiern Leilas 13. Geburtstag. Standesgemäß mit einer hypergeilen und sehr originellen Geburtstagsbanane ;-) Sowas hat wohl ganz Svalbard noch nicht gesehen! Nachdem dann Tee, Kaffee und Eier gekocht waren, haben wir uns von Spitzbergen mit einem Ablegeschluck verabschiedet.
Neuer Kurs für ca. 400 Sm: 175°
Ny
Alesund25.07.09 Longyearbyen
Wir sind wohlbehalten wieder in Longyearbyen angekommen und gut drauf. Zahlreiche Tiere wurden wieder gesichtet, wie z.B. ein Polarfuchs und wieder unsere Freunde die Walrösser. Wir werden uns nun auf den Weg über den Hornsund nach Tromsö machen. Diesel, Bier und Vodka werden gebunkert. Die Wettervorhersage scheint gut zu sein. Leider funktioniert die Sattelitenkommunikation nicht so wie sie sollte. Technischer Stand der Pejuca ist derzeit folgender: Vorschiffkabine ist eine Tropfsteinhöhle mit Wasserbett und ein heiterer Ort für die Schimmelpilzzüchtung, die Heizung ist immer noch defekt, die Motorfilter sind total verdreckt und mussten getauscht werden. Dreck im Sprit scheint auch das Problem bei die Heizung zu sein. Na ja da kommt in Tromsö wohl ne Reparatur auf die Pejuca zu.
24.07.09
2:00 Uhr Orztszeit. Wir haben es tatsächlich geschafft. Bei völliger Windstille feiern wir bei einem 18 Jahre alten Single Malt Scotch Whisky die
Position: 79° 00`,016 Nördlicher Breite.
Wir sind jetzt schon etwas nördlich von Ny Alesund, so dass wir nun Kurs auf eine der nördlichsten Siedlungen der Welt nehmen werden. Nach einem Päusschen und dem obligatorischen Gang zum nördlichsten Postamt der Welt sind wir gleich wieder ausgelaufen Richtung Longyearbyen. Unterwegs haben wir noch ein paar Walrösser besucht, denen wir aber völlig egal waren.
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23.07.09
Wir sind heute durch den Forlandsundt Richtung Norden gefahren.
Unser erklärtes Ziel ist es, nördlicher als Dirk zu segeln ;-)
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22.07.2009 Pos. 78° 17,187´ N 014° 01,163´ E Ymerbukta
Nachdem wir in Longyearbyen kräftig gebunkert haben, haben wir unseren ersten Segeltag vollbracht. Sind in Fjord namens Ymerbukta. Hatten Wind bis 8 (in Böen). Allen gehts (wieder) gut. ;-) Nachdem wir in der ersten Bucht heftige Fallböen hatten, haben wir nun einen traumhaften Ankerplatz gefunden. Ein Polarfuchs im Sommerkleid ist am Strand entlang gelaufen, und lies sich nicht von uns beeindrucken
Die Königscrew v.l. : Ric, Frank, Jochen,
Petra und Laila ;-))
Bergfest. Nun gehts mit der nächsten Crew weiter und die Pejuca wird langsam wieder Richtung Rügen bewegt
21.07.2009 Pos Longyearbyen vor Anker
Wieder mal mindestens 5-6 Bft Wind lässt uns wieder am Wind nach Longyearbyen rasen. Unterwegs wird schon mal gepackt, da unser Segeltörns ins Eis so langsam zu Ende geht. Alle sind beschäftigt mit sauber machen oder Segeln. Auf Grund der starken Wellen können wir nicht an den Gästepier und gehen vor Anker unterhalb eines alten Kohlekrans. Es ist aber sehr ruhig hier. Der Wind lässt in der Nacht nach und wir verholen das Boot an den Bunkersteg. Da kommen auch schon die ersten drei der neuen Crew von Skipper Jochen und Coskipper Frank. Nun ist der Segeltörn vorbei und alle können es noch gar nicht richtig fassen dass wir es getan haben. Die Crew von Dirk verabschiedet sich und wünscht der neuen Crew einen tollen Törn mit mindestens genau so vielen Eindrücken wie sie uns wiederfahren sind.
Dirk, Andrea, Biggi, Thomas, Petar und Markus.
20.07.2009 Pos. 78° 16,024´N 013° 16,45´E Bucht Trygghamna
Weils so schön war sind wir erst mal auf dem Weg nach Longyearbyen wieder in der Bucht von Trygghamna gelandet. Ein Vorwindritt bei 3 Meter Wellen, aber wiedermal blauer Himmel. Unsere Heizung spinnt und geht immer wieder aus. Das ist nicht sehr toll wenn man den Hauch im Salon erkennen kann. Trocken wird da nichts mehr. Wir wollen in Longyearbyen mal den Techniker ran lassen. Die neue Crew soll ja ein perfektes Boot in die Hände bekommen.
19.07.2009 Pos. 78° 34,024´N 013° 11,374´E Osbornebreen
Sind bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel bei Starkwind Bft 6 aus Nord an der Westküste unterwegs. Es ist unglaublich was uns an Landschaft hier geboten wird. Wir segeln zwischen Prins Carls Forland und Spitzbergen unter 2. Reff und Galesail. Das Wasser hat 2,8 0C und ist stahlblau. Wir schaffen den 80-igsten Breitengrad auf Grund des anhaltenden Nordwindes nicht mehr. Macht aber nix. Das Land bietet unglaublich viele geschützte Buchten in denen wir bei fast Windstille zwischen kleinen Eisbergen am Fuße von Gletschern ankern. Ist das alles friedlich und ruhig hier. Alle lassen die Seele baumeln. Ab und zu tauchen Walrosse oder Robben neben dem Boot auf. Riesige Tiere die man nur vom Zoo kennt sind interessiert und wagen sich nah ans Schiff. Manchmal liegt auch eine auf einer Eisscholle zum sonnen. Mann, oh Mann das wirkt alles so unwirklich. Dieser Segeltörn ist wirklich gewaltig. Wir Ankern nun in meiner Meinung nach schönsten Bucht unterhalb des Gletschers. Ab und zu kommt eine Eisscholle vorbei die man wegschieben muss. Sonst hat man ja keine Probleme.
18.07.2009 Pos. 78° 22,053´N 012° 46,173´E Eidembreen
Wir haben nach einem Tag Kreuzen unter Galesail bei strahlendem aber kaltem Wetter die Bucht unterhalb des Gletschers Eidembreen angelaufen. Unglaublich wie sich hinter Sanddünen eine absolut geschützte Bucht auftut. Wir sind glücklich aber geschafft nach diesem Starkwindritt. Plötzlich tauchen drei Walrösser in der Nähe der Pejuca auf. Riesige Tiere mit langen Zähnen Schnauben ums Boot. Der Geruch ist ebenso beeindruckend. Naja wer unmengen von Muscheln vertilgt. Der Skipper dachte zuerst es taucht Neptun neben dem Boot auf. Was für ein Tag. Das glaubt uns keiner. Zum Glück sind uns Bilder gelungen.
17.07.2009 Pos. 78° 16,024´N 013° 16,45´E Bucht Trygghamna
Sind über Longyearbyen zum Dieselbunkern gleich weitergesegelt zu einer kleinen geschützten Bucht in der im vorigen Jahrhundert Walfangflotten einen geschützten Unterschlupf vorfanden. Überreste dieser Tätigkeiten findet man noch am Südwestlichen Ufer. Ein richtig stiller Ort zum Ankern. Am nächsten Morgen unternehmen wir dann auch gleich einen Landgang und stoßen auf Renntiere die ja überhaupt keine Scheu zeigen. Biggi hat das natürlich alles gefilmt.
15.07.2009 Pos. Longyearbyen am Gästepier
Sind durch Nebelgebiete bei leichtem Wind unter Blister endlich in Longyearbyen angekommen. Den Syselmanen Stein Tore Peterson besucht und unsere Green Card (Genehmigung für Svalbard) geholt. Ein Programmfehler hat unsere Berichte von der Überfahrt nicht abgeschickt. An alle die sich Sorgen gemacht haben, uns geht es prächtig. Heute wird Diesel gebunkert (bis jetzt ca. 110 Liter verbraucht) und Wasser aufgefüllt sowie Müll entsorgt. Wir haben eine einzige Alditüte mit Müll produziert. Das nenne ich Müllmanagement :-) Eine Umrundung von Spitzbergen wird durch Treibeis verhindert. Wir werden somit die Westküste hochsegeln und uns die schönsten Plätze anschauen.
am Gästepier in Longyearbyen
14.07.2009 Pos. 76° 59,54 N 016° 14,564´E Hornsund
Wir fahren den Hornsund hinauf durch leichte Treibeisfelder. Mit 1 bis 2 Knoten fahrt bei fast Windstille und zwei Mann im Ausguck tasten wir uns bis an den Gletscher. Ist zwar Zickzackkurs aber es finden sich immer wieder Lücken wo die Pejuca durchschlüpfen kann (keine Sorge für die Folgecrews, das Schiff hat noch keine einzige Macke). Dann ist es soweit wir stehen vor diesem riesigen kalbenden Gletscher der tiefblau in der Sonne funkelt. Die anschliessende Fotoorgie kann sich wohl jeder denken (In Longyearbyen werden wir wieder Bilder schicken können). Die Nacht in einer eisfreien geschützten Ankerbucht war unglaublich ruhig. In der Ferne hörte man ab und zu das Grollen eines kalbenden Gletschers. Wir sind alle hin und weg. Den ersten Streit gabs bereits um eine Eisscholle die als Set für Photosessions umfunktioniert wurde. Was wird uns Swalbard noch bieten? Bis jetzt haben wir ca. 80 Liter Diesel verbollert, wobei das Meiste für die Heizung draufging :-) Wasser und Sprit werden wir in Longyearbyen bunkern für unser nächstes Ziel den Norden von Spitzbergen. Der 80igste Breitengrad ruft.
Sonntag 12.07.2009 76° 51,4´N 15° 37,4´E
wir habens geschafft. Sind auf Pos. 760 514N 150 374E in einer Bucht auf der Westseite von Swalbard. Wir hatten tatsächlich 3 Tage lang Starkwind von vorne. Am Wind Fahren scheint das Motto dieser Reise zu sein .Die Crew ist richtig fertig. Stärkste Böen waren 40 Knoten und riesige Wellen liefen unter der Yacht durch. Sind nach einem Tag Flaute nur noch unter Galesail gefahren. Zum Glück war das an Bord. Der Wetterbericht hat das nicht hergegeben. Dirk hat im Nebel die ersten Berge von Swalbard Steuerbord Voraus gesichtet. Einen Ruf hinunter in den Salon ließ alle jubeln. Spitzbergen hat uns für diese Tortour mit Blauem Himmel und warmen Temperaturen belohnt. Ein überwältigender Anblick bieten die riesigen Gletscher. Die Ankunft haben wir mit Campari gefeiert. Was für ein Ritt. Wir schlafen nun alle erst mal aus. Ab jetzt gehts hoffentlich gemütlicher zu.
Ankunft in Spitzbergen
Samstag 11.07.2009 Pos. 74° 59,4´N 16° 31,4´E
Das Eismeer hat uns voll im Griff. nach anfänglicher Flaute haben wir`s nun dick. Sturm in Boeen 7 aus NE treiben uns nur unter Galesail mit 5 Knoten Richtung Svalbard. Mannschaft ist guter Dinge und allen geht es gut. Wir finden sogar Schlaf bei diesen Bedingungen. Wir sind noch ca. 100 Seemeilen vom Ziel entfernt. Das wird ein Ankerbier.
springender Buckelwal
10.07.2009 Pos. 73° 9,204´N 17° 17,405´E
Endlich haben wir kräftigen Wind aus NE. Das Galesail muss ran. Die Bäreninsel ist bei diesem Kurs leider nicht zu erreichen. Mit 6 Knoten und 0° pflügen wir durchs Nordmeer bei schon recht niedrigen Temperaturen aber strahlendem Sonnenschein. Bis jetzt sind zahlreiche Delphine sowie ein Potwal und ein springender Buckelwal unsere Bilanz gewesen. Die Mannschaft entwickelt so langsam eine Bordroutine. Stimmung ist gut. Wir haben auf Grund des kräftigen Ostwindes und der Eislage entschieden die Westküste von Swalbard hoch zu segeln. Alle freuen sich schon auf Spitzbergen.
Mitternachtssonne auf hoher See
09.07.2009 Position 710 31,34N 170 09`E
Gestartet sind wir bei 15 Knoten Amwind, allerdings seit einem Tag kämpfen wir mit Flaute im Eismeer. Mit 1000 Umdrehungen unter Maschine und dank Golfstrom sind wir trotzdem mit 3,5 Knoten unterwegs. Die Bordroutine hat langsam gegriffen, nachdem ca. 50% der Crew mit Seekrankheit zu kämpfen hatte. Tja das ist halt schon was anderes im Eismeer. Jetzt ist aber alles wieder ok und es wurde mit einem springenden Buckelwal, Delphinen und einem Pottwal belohnt. Ist schon ein einmaliges Erlebnmis hier so weit nördlich.
08.07.2007 Tromsö
Die Crew wird von der lokalen Presse entdeckt und interviewt. Es ist selbst für die Norweger etwas Besonderes nach Spitzbergen zu fahren. Um so interessanter scheinen Sie es zu finden, wenn das Nicht-Norweger tun.


01.07.2009 Pos.66° 25,257´ N 012° 53,846´E
Ankerplatz Trollvika im
Luroysund.
Endlich geht die Sonne wirklich nicht mehr unter. Wir sind im Land der
Mitternachtssonne angekommen. Haben Heute fast 60 Seemeilen unter
Blister
mit Halbwind gefahren. Warm ist es immer noch. 26°C sind ja wohl das
Minimum. Um 22.oo Uhr fiel der Anker in der Bucht Trollvika (was immer
das
auch heißt) unglaubliche Bucht mit hohen Bergen ringsherum. Windstill
und
sagenhaft ruhig. Wieder hat Angelika 3 Dorsche in 20 Minuten gefangen.
Kein
Seemannsgarn, echt.

30.06.2009 Pos.65° 29,706´ N 012° 13,060´E Ankerplatz Aeskjt östlich Insel Saura. Heute länger geschlafen aber trotzdem früher Anker auf geagangen. Wind 0-1 Bft Sonnenschein, Sackewarm. Das ist doch nicht Norwegen? Wir sind durch den Vierwaldstättersee, den Lago Maggiore bis zum Comersee gefahren, allerdings alles unter Motor. Traumhafte Landschaften zogen den ganzen Tag an uns vorbei. Plötzlich Panik! Eine Hochspannungsleitung über einen Fjord. Ein Captain Ron´s Manöver hat uns eine Schiffslänge vor einem 10000 Volt Blitz in Carstens Elektronik bewahrt. Übrigens die funzt jetzt ohne Probleme(Hochspannungsleitungen sind halt doch nichts für Segelboote)Der Wechsel von NMEA 1 auf NMEA 2 brachte den Erfolg. Irgendwie sind wir Helden.

Die Crew scheint sich verfahren zu haben. Das sieht eher nach Italien als nach Norwegen aus.

Tanken in Rörvik bei 27°C

28.06.2009 Pos. 64° 10,790´N 10° 12,751´E Rohan vor
Anker.
Sind nach einer kurzen Nacht recht früh Anker auf gegangen und haben uns
Nördlich per Motor aus dem Schärengürtel befreit. Es fing gleich mit
einem 5
er Wind aus Nord direkt auf die Nase an. Und wieder auf die Kreuz gehen.
Mit
dieser Besegelung ein echtes Vergnügen. Nachdem Ute irgendwann die
Fische
füttern wollte haben wir uns entschlossen den Schärengürtel wieder zu
verlassen und sind in den Stokksund Fjord bei wenig Wellengang
geflüchtet.
Eine Traumecke zwischen hohen Bergen. Der Anker fiel Heute bereits um
20.30
Uhr in einer lauschigen Ankebucht bei Rohan. Kurz die Angel raus und in
20
Minuten 4 Dorsche gefangen für das Essen Morgen. Ein unglaublicher Tag.
Das
wir ja immer besser.
27.06.2000 Ankerplatz Insel Husoya Pos.
63°47,787´N 009° 25,770´E
Haben das Schiff in Super Zustand von Peters Crew in Trondheim
übernommen.
Nur das Navi spinnt immer noch ( Na Ja). Nachdem wir mit 11 Mann uns das
Boot für eine Nacht geteilt hatten, ging's nach dem Einkauf und der
Einweisung bei unglaublichen 27°C und 3 Bft Wind aus Nord auch gleich
los.
Den Blister haben wir auch gleich angeschlagen und ausprobiert. Ging ab
wie
die Feuerwehr. Tolle Sache so ein Segel. Wir Kreuzten den ganzen Tag den
Trondheimsfjorden hoch bei strahlendem Wetter, um gegen 12.00 Nachts vor
einem kleinen netten Kaff auf der Insel Husoya vor Anker zu gehen. Nach
dem
wir Thai-Curry gekocht hatten gingen die Lichter aus (wenn man das so
nennen
kann) so gegen 02.30 Uhr. Echt noch Tag hell. Was für ein
Segeltag, wie
soll man den noch Toppen.

gleich ein paar Dorsche gefangen

26.09.2009 : Nachdem wir im Hafen von Kongensvollen
gegen 07:30 Uhr ausgelaufen waren gings wieder bei herrlichem Wetter und
schwachem Wind aus N bis NO unter Motor in Richtung
Trondheimfjörd.
Das Hoffen auf besseren Wind wurde leider nicht mehr erfüllt, zumal wir
pünktlich am Nachmittag in Trondheim einlaufen wollten. Gegen 14:30 Uhr
liefen wir dann in Trondheim ein. Das Auftanken war
dann
wieder mal ein Problem der Kreditkarten. Trotz vorhandenem PIN-Code
aktzeptierte der Automat die Karten nicht. Zum Glück half uns ein
freundlicher Norweger mit seiner Karte aus und so lagen wir dann
schlussendlich gegen 16:00 Uhr am Gästepier. Die Nachfolgecrew mit Dirk
kamen dann gegen 18:00 Uhr an. Gemeinsam gings dann in die Staddt zum
Essen. Dannach schliefen 11 Personen auf der Pejuca –
das
dürfte auch ein Rekord darstellen. Nach herrlichen Segeltagen in
Norwegen startete pünktlich unser Flieger über Oslo in Richtung
Frankfurt. Alle freuen sich auf ihr Zuhause.
Bei Peter sind aber schon Pläne im Entstehen, nach Norwegen
zurückzukehren: 2010 heisst es mind. zweich Wochen Wandern und Segeln
zwischen den Lofoten und Trondheim. Wer einmal dort war, will wieder
hin! Anbei im Bild Trondheim steuerbord voraus.
26.06.09 Pos. 63° 33,075´N 009° 23, 978´ Hafen von Kongensvoll. Heute hatten wir nochmals einen wunderschönen Tag mit Sonnenschein, Wind 2-3 aus Nord. Wir sind gegen 10:15 Uhr unter Motor losgefahren und dann gings die Schären in nordöstlicher Richtung. Im Kreuzkurs unter Segel gings vorbei an der Insel Hitra, wo dann der Wind auf 1 Bft zurückging. In der Zwischenzeit hatte Martin noch eine Mahlzeit gezaubert, so das wir in Kongensvoll nach 66,5 Seemeilen direkt in die Schlafsäcke kriechen. Morgen haben wir noch 37 Seemeilen bis Trondheim. Das wollen wir nochmals auskosten, um dann gegen 15-16 Uhr dort vor Ort zu sein. Gute Anreise der Nachfolgecrew. Anbei noch ein Hafenbild von Kongensvoll. (vl.n.r. Uli, Daniel und Martin, Wolfgang war schon in der Koje).

Die Pejuca in Kongensvoll
25.06.2009 Pos. in einer Bucht von Nordlandet.
Sind inzwischen rund 88 SM vor Trondheim in einer schönen Bucht.
Nachdem Martin seine Ankündigung wahr gemacht hatte und bei saukaltem Wasser (11 Grad) tatsächlich sogar dreimal ein Bad nahm, ging’s bei traumhaftem Kaiserwetter (leichte Fotobewölkung, Temperatur 14 Grad) mit Wind aus NO und
konstant 3-4 Bft um 11:20 Uhr auf Nordostkurs. Das bedeutet kreuzen bis zum Abwinken. Nach dem wohl entspannensten und schönsten Tag gingen wir dann nach 75,7 Seemeilen in einer Bucht von Nordlandet im 01:07 Uhr vor Anker.
Hier gabs dann die in der letzten Motorstunde zubereiteten Schweinelendchen an mexikanischem Feuertopf. Jetzt liegen noch zwei Tage und ca. 88 Seemielen bis Trondheim vor uns. Das Schlimmste ist allerdings eingetreten: Wir müssen Kaffee nachbunkern!

Martin im Wasser

Pejuca vor Anker
24.06.2009 Bud Pos. 62° 54,292´N 006° 54,323´E. Nach den 95 Seemeilen vom Vortag war heute erstmal ausschlafen angesagt. Gegen 12:50 Uhr sind wir dann endlich in Alesund mit Ziel Bud ausgelaufen. Wind aus SW mit 1 Bft sorgte für eine spiegelglatte See. So konnten wir unterwegs Spaghetti mit Pesto geniessen. Gegen 19:10 Uhr hatten wir die knapp 36 Seemeilen motort und haben in Bud festgemacht (N 62 54,292 E006 54,323). Ein wirklich malerischer Ort mit herrlichen Holzhäusern und einer urigen Kneippe (der ‚Wirt sprach fliessend deutsch). So wurde das Ankerbier etwas länger. Gegen 23 Uhr gabs dann nochmals Geschnetzeltes an Reis.

Die Pejuca im beschaulichen Örtchen Bud.

Das Anlegebier hat bei der netten Kneipe wohl etwas länger gedauert.
23.06.2009 Alesund Pos. 62° 28,421´ N 006° 09,071´ E. Am Montag ging's zunächst in Florø zur Tanke. Hier die erste Überraschung: keine Seele weit und breit und ein Tankautomat mit Kreditkarte. Ich zücke die VISA und das Gerät meldet: PIN Code bitte. Da ich den noch nie benötigt habe, hatte ich ihn natürlich nicht parat. Die KSK Bankkarte wurde auch nicht akzeptiert. Zum Glück hatte Daniel in der Zwischenzeit eine Werkstatt aufgetrieben, die offensichtlich zur Tankstelle gehörte und so konnten wir dann mit NOK’s bezahlen. Die Gelegenheit beim Schopf ergreifend haben wir gleich die erste norwegische Gasflasche an Bord genommen. Alles in allem konnten wir so verspätet gegen 10:15 Uhr auf Kurs gehen. Durch eine traumhafte Fjordlanschaft ging es mit Wind aus Süd mit 3-4 Bft in Halbwind und Raumkursen Richtung Vagsoy. Bewölkung war 8/8 aber kein Regen. Unter vollen Segeln ging's hinaus auf den Atlantik. Hier plötzlich 2 Meterwellen, Wind 4-5 in Böen 7-8. Jetzt hieß es reffen und ab auf Raumkurs. Das war ein Ritt auf den Wellen. Die Crew war super. Martin war der Hit: beim Halsen von Steuerbord auf Backbord wurde zwischen dem Setzen des Bullenstanders mal kurz die Fische gefüttert. Allerdings war dann gegen 01:00 Uhr bei der Crew etwas die Luft raus: Nachdem die Winde auf 3-4 zurückgingen, wollten sie nicht mehr auf Reff 1 zurückgehen. Ein paar gefährliche Untiefen wurden mit Hilfe der Befeuerung und GPS sicher umfahren. Es wurde schlussendlich gegen 03:15 Uhr in Alesund festgemacht. Heute morgen lassen wir`s etwas gemütlicher angehen und laufen gegen 12:00 Uhr aus. Wetter diesig, Wind NW mit 1 Bft. Das Eisenschwein muss wieder ran.

Bei der Tanke in Florö

Im Hafen Alesund
21.06.2009 Florö 61° 36,060´ N 005° 01,906´ haben um 20:40 Uhr in Florö festgemacht. Unser heutiges ETMAL liegt bei 69,8 NM. Bei strahlendem Postkartenwetter sind wir knapp vier Stunden bei Amwindkurs und 3 BFT gesegelt. Den Rest mussten wir leider motoren, da Wind von vorne. Alle sind restlos begeistert von der fantastischen Landschaft. Morgen ist Wind aus SW angesagt.
Die Pejuca in Florö
Der Skipper bei strahlendem Wetter
20.06.2009 Fedje 60° 46,396´N 004° 44,251´E nachdem die Crew von Peter pünktlich von Frankfurt gestartet und in Bergen gelandet war, haben wir uns einen Pkw inkl. 100 km gemietet und sind nach Bergen in ein Appartmenthouse (Übernachtung o.Fr. für fünf Personen 200 Euro) für eine Nacht eingezogen. Der Stadtgang dauerte dann etwas länger, da es um Mitternacht noch hell war und die Stadt am Hafen regelrecht pulsiert. (P.S: Eine Motorjacht mit einem riesigen A am Arsch lies vermuten, dass Abramovich sein Bötchen hier liegen hatte) Nachdem Thorsten avisiert hatte, die PEJUCA am nächsten Morgen um 10 Uhr zu übergeben, waren wir dann pünktlich in Hjellestad. Zuvor hatten wir bereits den Einkauf geplant. Nur noch den Pkw vom Gepäck zu befreien. Dann konnte wir Thorsten und seine Begleiterin gleich nach Bergen bringen und auf dem Rückweg wurde der Einkaufsplan in die Tat umgesetzt. 4800 NOK waren wir leichter und das Boot dafür um nahezu dieselbe Anzahl Getränke schwerer.

Nach einer Einweisung der Crew legten wir bei stark auflandigem Wind aus NW um 16:20 Uhr Ortszeit ab und alsbald lag Bergen in unserem Kielwasser. Wir hatten stetig einen Wind mit 15 – 20 KN aber leider immer genau von vorne – also musste das Eisenschwein ran. Das Motorpanel funktionierte dabei einwandfrei. Bei wunderschönem Wetter ging es nun nordwärts. Dass das GPS-Signal immer noch streikte (mal war es da, dann wieder weg) störte uns bald nicht mehr, da wir unser eigenes GPS verwendeten. Gegen 22 Uhr kredenzte Smutje Uli mit Daniel bei voller Fahrt voraus Lachs an Kartoffeln mit einem Getränk freier Wahl: TUBORG oder TUBORG. Martin war wohl der Meinung, das Essen war doch nicht so gut und verabschiedete es alsbald. So entschlossen wir uns, unsere erste Zieletappe etwas zu verkürzen und gingen dann in Fetje gegen 23:30 vor Anker. Das erste Ankerbier schmeckte dann auch Martin wieder gut. unten ein Bild der Crew kurz vorm Ablegen in Hjellestad.
20.06.2009 Bergen Hjellestad Das Schiff ist fast pünktlich in Bergen angekommen und ist auch in einem guten Zustand. Die Crew von Thorsten hat 550 Seemeilen im Kielwasser und einiges erlebt. Es war stürmisch, nass, kalt und anstrengend. Es war aber auch genauso abwechslungsreich, interessant, schön und lehrreich. Peter übernimmt das Boot Heute um 10.00 Uhr für die Weiterreise. Wir dürfen weiterhin gespannt sein. das Wetter sollte ok sein für die nächsten Tage.
Die neue Crew von Skipper Peter voller
Tatendrang. Von links nach rechts: Peter, Uli, Martin, im Vordergrund
Wolfgang und Daniel
18.06.2009 Pos. 59° 17,551´ N 5° 18,240´E in einer Ankerbucht. Heute war ein ruhiger Tag mit sonnigen Abschnitten. Nachdem in Finnöja gebunkert wurde, gings bei Bft 4 aus SW Richtung Ankebucht. Die Zufahrt war nur 10 Meter breit und dahinter kam ein traumhafter Flecken zum Vorschein wo ein wunderschöner Tag zu Ende geht. Ein insgesamt erholsamer Tag, der ja auch mal sein muss. Norwegen präsentiert sich von seiner schönsten Seite.
17.06.2009 Pos.59° 0,146´N 5° 39,7´E Nordberget Die Pejuca kommt gut voran. War zwar nur 2 Bft und Sonnenschein bis 16.00 Uhr, dann kam der versprochene Wind aus SW mit 6 bis 7 Bft. Leider kam gleichzeitig auch eine Warmfront mit recht viel Regen. Nun liegt das Boot aber sicher im Hafen. Thorsten hat jetzt aber mal richtig Strecke gut gemacht. Als die Crew nach einem harten Tag in den Hafen einlaufen wollte versperrte ein Schleppverband mit 7 Schleppern und einer Bohrplattform den Weg. Ein wirklich imposanter Anblick, den es so wohl nur in Norwegen gibt. Anmerkung von Thorsten "dürfen die das, wenn ich komme" . Für die nächsten Tage sind eher Schwachwinde aus Westen vorhergesagt.
16.06.2009 Pos. 58° 17,073´N 6° 39,234´E Flekkefjord Die Crew hat Schutz in diesem Fjord bei einer Werft gefunden, nachdem der Wind immer stärker wurde und zum Schluss 8 Bft erreichte. Nach 13 Stunden war´s dann aber auch genug. Anfänglich war´s 2 Bft Raumschot. Das Nordmeer zieht mal wieder alle Register. Von Sonne über Schauer bis zu einer Windhose in 1 SM Abstand war alles dabei. Ein Seenotkreuzer ist an der Pejuka vorbei gefahren und hat einem anderen Segelboot Hilfe geleistet. War schon was los im Nordmeer. Das alte Problem mit dem GPS ist auch wieder aufgetreten. Naja die Elektronik halt. Ab heute sollte es wirklich angenehmer werden hinsichtlich der Windrichtung. Westwind 2-3 Bft. und somit Halbwind ist angesagt.
15.06.2009 Pos. 58° 8,494´N 008° 0,156´E Kristiansund. Die Vorschiffkabine blieb heute trocken. Bei 4-5 Bft aus SW durch die Schären liefs nicht schlecht für die Pejuca. Das Wasser in der Vorschiffkabine scheint eine Undichtigkeit im Deckel des Frischwassertank gewesen zu sein. Thorsten und Crew ist seit 16.00 Uhr in Kristiansund und hat Thomas den dritten Mann aufgenommen. Ab Mittwoch ist mit SW lichen Winden zu rechnen. Ab da sollten Meilen kein Thema mehr sein um die leichte Verzögerung auszugleichen.
14.06.2009 Pos. 58° 27,365´ N 008° 45,812´ Arendal 35 SM vor Kristiansund Thorsten und Crew haben es fast geschafft nach Kristiansund. Eine Fahrt bei Kreuzseen und zum Schluss 7 Bft hat sie in ein kleines beschauliches Dorf zum Anlegen gezwungen. Nach dem Anlegen mussten sie feststellen dass die Vorschiffkabine unter Wasser steht (Damit sind Matrazen nass gemeint). 10 Stunden Kreuzseen haben dann doch den Weg ins Innere gefunden. Jetzt wird erst mal Essen gegangen. Die Crew ist platt. Ab Mittwoch sollte endlich der ersehnte Rueckenwind kommen.
13.06.09 Pos. 58° 34,9´N 011° 12,962´E Die Pejuca geht nach 38 SM vor Anker bei der Insel Gluppö in einer traumhaften Bucht die wohl keine Wünsche offen lässt. Schweden zeigt sich von seiner schönsten Seite. Heute keine Wolke und 5 Bft Wind aus NW auf W drehend. Morgen um 5.30 Uhr gehts endlich nach Norwegen. Das Wetter sollte stimmen.
12.06.2009. Rörledning Pos. 58° 10,6´N 011°24,3´E. Thorsten hat das Boot 35 Seemeilen Nördlich bewegt und ist durch eine Waschküche gefahren. Nach 20 Jahren Segeln hat er zum ersten mal Hanschuhe getragen. Bei Windstärke 5 in Böen 7 sind sie duch die Schären gekreuzt und haben Abends in Rörledning festgemacht. Morgen solls mit dem Wetter besser werden und dann gehts über den Oslofjord nach Kristiansund. wird auch Zeit. Anmerkung der Redaktion Rörledning bedeutet Rohrleitung auf schwedisch. Stand vielleicht auf der Seekarte :-)
11.06.2009 Göteborg. Thorsten hat das Boot übernommen und war sofort mit der Organisation der Reperatur beschäftigt. Dirk hat über die Service Hotline einen Techniker von Volvo Penta organisiert und das Problem wurde recht schnell behoben. Super Service von Volvo muss man sagen. Das Motorpanel und die Steuerbox musste ausgetauscht werden. Nun ist alles wieder klar und die Reise kann über den Skagerak weitergehen. Es ist Starkwind dort oben angesagt. Thorsten will erst mal nördlich sich halten und evtl über den Oslofjord nach Norwegen fahren.
10.06.2009. Spiegel Online berichtet, dass im diesen Sommer Rekordtemperaturen in der Arktis erwartet werden. Mehr direkt auf Spiegel Online.
10.06.2009 Göteborg. Endlich Göteborg erreicht. Die Pejuca liegt im Hafen Hinsholmskilen am Rande von Göteborg. Ein Techniker von Volvo Penta möchte Morgen das defekte Panel austauschen und dann sollte der neue Skipper Thorsten die Tour fortsetzten. Mal schauen obs so klappt.
schon wird repariert
da liegt Sie
09.06.2009. Die Pejuca geht vor Anker auf Position 57° 21`N 012° 02`E allerdings wird die Schöne Ankerstelle durch Regen etwas getrübt. Der Wind ist in der Nacht recht schwach.
auch diese Momente gabs
08.06.2009 Copenhagen. Nun gehts weiter Richtung Göteborg in die Schären. Wind eher schwach. Das wird wohl ne Motornacht. Armin hat, um das defekte Motorpanel zu umgehen eine weitere Startmöglichkeit im Motorraum geschaffen. Ein Taster wurde im Elektroshop gekauft und als alternative an den Starter angeschlossen. Man muss sich halt nur zu helfen wissen.
in voller Montour
07.06.2009 Rügen. Fängt ja klasse an. Nun ist die Pejuca auf große Fahrt und schon hatte die Crew von Skipper Dietmar einen Maschinenausfall kurz vor Kopenhagen im Fahrwasser mitten in der Nacht. Ein neuer Spritfilter und eine entlüftete Spritleitung und das Problem war behoben. Nun spinnt gerade das Motorpanel. Mal schauen wie es weitergeht.

15. Mai 2009
Dirk kann es kaum erwarten, dass sein Traum in Erfüllung geht. Aktuell ist er mit der perfekten Organisation des Kettentörns (= 10 Törns = 10 Crews) beschäftigt und geht noch einmal alle Erfahrungen aus dem Lofotentörn, der als Vorbereitung auf Spitzbergen galt, aus 2007 durch.
14. Mai 2009 - Kettentörn
Die Vorbereitungen für Spitzbergen 2009 gehen in die heiße Phase. Die
Webseite wurde online gestellt und die Planungen für die Etappen des
Kettentörns bis nach Spitzbergen sind abgeschlossen. Mehr
Infos zu den einzelnen Etappen hier
